Bundesland Mecklenburg-Vorpommerns
Das heutige Land Mecklenburg-Vorpommern wurde am 9. Juli 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland innerhalb der Sowjetischen Besatzungszone gegründet. Es wurde aus dem ehemaligen Land Mecklenburg und dem westlich der Oder-Neiße-Linie, der neuen deutsch-polnischen Grenze, liegenden Teil der preußischen Provinz Pommern sowie dem ehemals hannoverschen Amt Neuhaus gebildet. Der genaue Verlauf der Demarkationslinie zwischen der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und den unter polnische Verwaltung gestellten deutschen Gebieten im Stettiner Raum war für einige Wochen noch unklar, so dass die Sowjetunion zunächst davon absah, das westlich der Oder gelegene Stettin den polnischen Behörden zu übergeben. Am 5. Juli 1945 wurde Stettin jedoch – im Widerspruch zu späteren alliierten Vereinbarungen, die einen Grenzverlauf „unmittelbar westlich von Swinemünde und von dort die Oder entlang bis zur Einmündung der westlichen Neiße“[1] vorsahen, von der sowjetischen Besatzungsmacht an Polen überstellt. Die neue deutsch-polnische Grenze westlich von Stettin wurde im Schweriner Grenzvertrag zwischen der Sowjetunion und Polen etwa auf der Linie Altwarp–Friedrichsthal festgelegt. Die Großstadt Stettin mit ihrem bedeutenden Ostseehafen, der Unterlauf der Oder, die Insel Wollin sowie das östliche Ende Usedoms mit der Kreisstadt Swinemünde wurden damit polnisch. Die Räumung von Wollin und Swinemünde erfolgte ab dem 5. Oktober 1945.  Die Mecklenburgische Seenplatte
Zu den einschneidendsten Ereignissen auf dem ehemaligen und zukünftigen Gebiet Mecklenburg-Vorpommerns zählt der Volksaufstand des 17. Juni 1953, welcher eine Reaktion auf die weitgreifende Sowjetisierung der jungen DDR war. Politische Unterdrückung und e 20 Jahre Webgestalter und StudioWeb Tschernitz begrüßt Sie Impressum Weiter zurück
Unterwegs im Land Mecklenburg-Vorpommern