Komm mit und staune
Die Kirche ist ein Haus, in dem die Christen Gottesdienst feiern und beten, ein Haus Gottes, lateinisch: domus dei. Daher kommt der Name Dom für große Kircheneinrichtungen.
Gleich hinter der Eingangstür steht das große Weihwasserbecken. Das Wasser soll uns an unsere taufe erinnern. Wir tauchen die Finger der rechten Hand in das Weihwasser, machen das  Kreuzzeichen und sprechen: ,,Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes`` So begrüßen wir Gott, dessen Haus wir gerade betreten.
Der Kircheninnenraum ist ein Ort, an dem die Menschen sich zum Gottesdienst versammeln oder einfach zum Beten aufhalten können. Deshalb sind hier Bänke zum Sitzen und auch zum Knien. Bei einem Dom ist eine Kuppelkirche und im Inneren ein Rundbau, den man Rotunde nennt. Wie im Dom von St. Blasien, die Marienkapelle, diese Kapelle eignet sich für Gottesdienste im kleinen Kreis. So werden in diesen Kapelle vor allem taufen gefeiert. Deshalb steht in der Mitte das große Taufbecken. Dahinter steht der Marienaltar und der gusseiserne Ständer für die Kerzen. (In der Corpus Christi Kirche Döbern in einer Grotte rechte Seite vom Eingang) Menschen, die für ein besonderes Anliegen oder für andere Menschen beten möchten, zünden gerne eine Kerze an. Diese Kerze brennt auch noch, wenn man die Kirche schon verlassen hat und ist ein Zeichen dafür, daß das Gebet fortdauert.
Maria, die Mutter Jesu, wird in der katholischen Kirche besonders verehrt. Auch in der evangelischen Kirche wird sie sehr geschätzt. Man nennt sie Auch Mutter Gottes oder Madonna, das bedeutet übersetzt: meine Herrin.
Wir gehen weiter zum Altarraum. Dieser ist ein heiliger Bereich und soll deshalb nicht betreten werden. Der Altar ist eine Art Tisch, an dem der Priester die Messe feiert oder wie man auch sagen kann: die messe zelebriert. in den Altar eingelassen ist eine Reliquie eingelassen , nach dem die Kirche und der Ort benannt wurde.
Neben dem Altar steht die Osterkerze. In der Osternacht wurde sie am Osterfeuer entzündet und gesegnet. Der Pfarrer trug sie danach in die dunkle Kirche. Alle Menschen in der Kirche entzündeten ihre eigenen Osterkerzen an dieser Flamme. Auf der Osterkerze sind ein Kreuz, die Jahreszahl und die griechischen Buchstaben Alpa und Omega. das bedeutet: Jesus ist auferstanden, unser Licht. Er ist immer bei uns vom Anfang bis zum Ende der Welt und ganz besonders in diesem Jahr. Am Ambo (Lesepult) findet der Teil der Messe statt, den man Wortgottesdienst nennt. Es werden die Lesungen und das Evangelium vorgetragen und die Fürbitten gesprochen. Hinter dem Altarbefindet sich der Tabernakel und daneben das Ewige Licht. das Wort Tabernakel kommt aus dem lateinischen und bedeutet: Zelt. Bevor der Tempel in Jerusalem gebaut wurde, befand sich die Bundeslade mit den 10 Geboten, dem größten Heiligtum der Israeliten, in einem zelt, zu dem nur der Hohepriester Zugang hatte. In der Messfeier der katholischen Kirche werden die Hostien durch die Worte des Priesters: ,,Das ist mein Leib`` zum Leib Christi. Die so geweihten Hostien werden im Tabernakel aufbewahrt. So ist der Tabernakel das Allerheiligste in der Kirche. Deshalb erweist man hier Gott eine besondere Ehrerbietung und macht eine Kniebeuge zum Tabernakel. Das Ewige Licht brennt als Hinweis dafür, daß im Tabernakel geweihte Hostien sind. Gott ist hier in besonderer Weise anwesend. Man nennt es Ewiges Licht, weil Gott ewig währt. Über dem Tabernakel hängt ein Kreuz.
Ferien vergehen, Sonntag bleibt Entspannt auf der Bank sitzen mit dem Ausblick auf die Penkergraben (oder anderen Fluß), die Bratwurst zischt über dem Feuer, Vogelgezwischer, Mückensumm - Ferien. Qualität, die das Leben bietet - vor der Haustüre. Sind diese an die Ferien gebunden? oder Entspannung, Erholung und Ruhe? Sind wir fähig, sie in unseren Alltag zu integrieren? darf es eine Quelle sein oder fixieren wir uns auf die Oase? Ferien sind etwas Wunderbares. Es bleibt Zeit für Dinge, die sonst zu kurz kommen. Musse, Besuche machen, das Zuhause geniessen, im Meer baden. Oasen im Arbeitsjahr. Der Alltag ruft zudem nach einer Quelle. Der Gedanke und das Feiern des Sonntags kann die Quelle sein, die uns über die Woche tränkt. Gott ist teil unseres Lebens, im Alltag genauso wie am Sonntag. Der Sonntag will uns dies aber bewusst machen und uns daran erinnern, daß wir Gott auch in den Alltag tragen sollen. Dieses Bewusstsein schafft eine Grunddankbarkeit und eine Grundzuversicht, die Dinge in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Pfarrer Johannes Mertz  gebr. 08. Juli 1901 gestr. 05. Juli 1972 Pfarrer in Döbern von 1934 bis 1969
Komm und staune - so heißt unser Kirchenführer für große und kleine Leute eine Einladung zum Entdecken. Durch ein kleines Tor kommt der Besucher in den Dom oder Kirche und beginnt zu staunen: über die Größe - über die Weite - über das Licht an einem Sonnentag. Unser Kirchenführer will helfen, auch die kleinen Dinge zu entdecken - zu staunen über Dinge, die sonst unentdeckt bleiben.
Beichtstuhl: Beichtstühle werden so gestaltet, daß Vertrauligkeiten und Anonymität gewahrt bleiben. Heute gibt es in den meisten Kirchen auch Beichtzimmer, in denen man Priester vis-à-vis sitzen kann.
So sah die Kirche damals aus!
Mit einer Glocke vom Turm
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