JESUS, ICH VERTRAUE AUF DICH !

Die Kirche muß es daher in jedem geschichtlichen Zeitalter, aber besonders in unserem, als eine ihrer wichtigsten Aufgaben betrachten, das Geheimnis des Erbarmens, das uns in Christus aufstrahlt, zu verkünden und ins Leben hineinzutragen. Dieses Geheimnis ist nicht nur für die Kirche selbst als Gemeinschaft der Glaubenden, sondern in gewissem Sinn für alle Menschen Quelle eines Lebens, das grundverschieden ist von dem, welches der Mensch, seiner dreifachen
Begehrlichkeit überlassen, aufbauen könnte (...).

Die Kirche bekennt die Wahrheit von Gottes Erbarmen, die im Gekreuzigten und Auferstandenen offenbar wurde, und verkündet sie auf verschiedene Weise. Darüber hinaus ist sie bestrebt, durch Menschen das Erbarmen mit dem Menschen Wirklichkeit werden zu lassen; sie sieht darin eine unerläßliche Voraussetzung der Bemühung um eine bessere und menschlichere Welt für heute und morgen. Dennoch darf die Kirche nie, in keinem Augenblick und keinem Abschnitt der Geschichte — insbesondere nicht in einer so kritischen Epoche wie der gegenwärtigen — den Aufschrei zu Gottes Erbarmen vergessen gegen die vielen Formen
des Übels, welche drohend über der Menschheit lasten. Gerade das ist von ihrem Stifter her da fundamentale Recht und die fundamentale Pflicht der Kirche: Recht und Pflicht vor Gott und den Menschen.
Johannes Paul II.
(Dives in misericordia 14,15)

Döbern

Eglisau

Rafz

Glattfelden


Bibel ,,Alte Testament" oder zum ,,Neuen Testament"

Die Heilige Faustyna seliggesprochen vor 12 Jahren

30. April 2000

Die Sendung von S. Faustyna beruht auf drei Aufgaben:

— der Welt die in der Heiligen Schrift geoffenbarte Wahrheit von der barmherzigen Liebe Gottes zu jedem Menschen näher zubringen
und zu verkünden;

— die Barmherzigkeit Gottes für die ganze Welt zu erbitten, u. a. durch die von Jesus empfohlenen neuen Kultformen der Barmherzigkeit Gottes: das Bild des Barmherzigen Jesus mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich, das Fest der Barmherzigkeit Gottes am ersten Sonntag nach Ostern, der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) und die Verbreitung der Verehrung der Barmherzigkeit;

— die Inspiration einer apostolischen Bewegung der Barmherzigkeit Gottes, die die Aufgabe übernimmt, die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden und für die Welt zu erbitten und die — auf dem von der hl. Faustyna gezeigten Weg — nach Vollkommenheit strebt. Dieser Weg beruht auf einer Haltung kindlichen Vertrauens zu Gott, das sich in der Erfüllung Seines Willens ausdrückt sowie auf einer Haltung der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten.

Am ersten Sonntag nach Ostern, dem 18. April 1993, wurde Schwester Faustyna auf dem Petersplatz in Rom vom Heiligen Vater Johannes Paul II. seliggesprochen.

Schwester Faustyna wurde vom Heiligen Vater Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom, am ersten Sonntag nach Ostern, dem 30. April 2000,
heiliggesprochen.

Kapellenführer für Wanderer rund um Zerma

«Kapellen in Zermatt»